
Tektonikarena Sardona (*****/T3) MIT Anmeldung
Diese anspruchsvolle Bergwanderung im Gebiet der
Tektonikarena Sardona verlangt Kondition und Trittsicherheit; der höchste Punkt, den wir
erreichen, liegt auf 2600 Metern über
Meer. In Weisstannen (1003 Metern
über Meer) am Gufelbach beginnt unsere Tour hinauf zu den Kraftorten des
Gufelbachtales. Bei Unterlavtina Sässli
öffnet sich das Tal, und man hat zum
ersten Mal Sicht auf das umliegende
Gebirge. 1911 wurden hier die ersten
Steinböcke ausgesetzt, nachdem diese vorher in der ganzen Schweiz ausgestorben waren. Schon von Weitem
sind die eindrücklichen Wasserfälle
von Batöni zu sehen. 2018 wurde hier eine Hängebrücke eingeweiht, die einen prächtigen Blick auf das Wasserschloss erlaubt. Der Weg führt immer
steiler bergan, zuletzt im Zickzack
über Geröll. Die Aussicht ist einmalig. Auf dem Lavtinasattel werden
wir durch den Anblick des eisgrünen
Wildsees wie auch der umliegenden
Gipfel des Pizol für unsere Anstrengungen entschädigt. Der Hochwart
mit seinem Gipfelkreuz thront direkt
neben dem Sattel. Der Abstieg verläuft auf dem ersten Stück der bekannten Fünf-Seen-Wanderung und
führt über Geröll vom Wildsee zur Pizolhütte. Für die Talfahrt (letzte Abfahrt 16 Uhr) benutzen wir die Sesselbahn hinab zur Furt und nach Wangs.

Ränggloch und Wolfschlucht (****/T2) MIT Anmeldung
Das Dorf Schwarzenberg ist
ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen.
Schon kurz nach dem Start
überrascht der grossartige Blick ins
Mittelland. Wir haben den Pilatusriegel vor Augen, er wird uns den
ganzen Tag begleiten. Die folgenden
Stunden wandern wir nach Osten.
Nun beginnt der Abstieg auf der Krete
des Blatterberges ins Ränggloch. Und
man staunt ob des tiefen Einschnitts,
den der wilde Ränggbach hier aus dem
Voralpenkalk herausgefressen hat. Die
beeindruckende Himmelsleiter zwischen den senkrechten Felswänden
bestaunen wir nur! Der Aufstieg auf den Sonnenberg führt zuerst durch die
wilde Wolfschlucht auf die Chrüzhöchi. Die Entstehung dieser Schlucht
ist dem Kohlebergbau zu verdanken.
Vorbei geht’s an der Standseilbahn, die
den Sonnenberg auf der Krienser Seite
erschliesst. Beim Restaurant Schwyzerhüsli betreten wir den Gütschwald
und stehen nach kurzer Zeit vor dem
Château Gütsch. Über den Serpentinenweg erreichen wir Luzern und
gelangen an das Ufer der Reuss. Ein
individueller Abstecher in die Altstadt
bietet sich an, andernfalls wandern wir
über das Wahrzeichen von Luzern, die
hölzerne Kapellbrücke mit dem Wasserturm, zum Bahnhof.

Wanderung mit ProWeinland (*/T1) MIT Anmeldung
Unsere Weinwanderung beginnt im malerischen und
geschichtsträchtigen Dorf
Andelfingen, dem Bezirkshauptort des Zürcher Weinlands. Von
hier aus führt uns die Wanderung
in Richtung Volken, wo wir beim
Weingut Kilchsperger Halt machen.
Hier geniessen wir ein Glas heimischen Wein, begleitet von einem
Picknick aus dem Rucksack. Umgeben von Rebstöcken und mit herrlichem Blick auf die umliegende Landschaft schmecken die Aromen des
Weins noch intensiver. Nach weiteren
45 Minuten erreichen wir den zweiten Stopp, den Hof Eigental. Auch
hier lassen wir uns die feinen Weine
schmecken und erleben eine spannende Führung durch das Weingut, bei
der wir noch tiefer in die regionale
Weinkultur eintauchen.

Überraschungswanderung
Ab 13:00 Uhr des Vortages werden auf dem Wandertelefon (044 771 33 58) die Wanderroute, der Treffpunkt, die ÖV-Verbindungen und weitere wichtige Mitteilungen publiziert.

Mauensee (**/T1)
Vom Bahnhof Sursee aus erreichen wir auf ebener Strecke den Wald und stossen
auf ein kleines Naturschutzgebiet, in dem sich der Mauensee
verbirgt. Wir folgen einem kurzen
Wegstück in Ufernähe durch teilweise sumpfiges Gelände und werfen
einen etwas neidischen Blick auf die
kleine Insel mit dem beeindruckenden, schlossähnlichen Gebäude, bevor
es aufwärts geht. Vorbei an grossen
Bauernhäusern wandern wir bergauf und bergab, durch wenig Wald und viel offenes Gelände mit schönen
Ausblicken bis in die Zentralschweiz.
Nach dem Hof Bluemeberg beginnt
der Abstieg nach Nottwil, immer mit
Blick auf den Sempachersee, dem wir
uns nun langsam nähern. Das Schloss
Tannenfels liegt am Weg. Es ist in
Privatbesitz und geht auf eine Burg
zurück, die mit dem Hof Tannenfels
im Spätmittelalter den Kern einer kleinen gleichnamigen Herrschaft bildete.
Vorbei am Schweizer Paraplegikerzentrum führt uns der Weg zum Sempachersee und zum Bahnhof Nottwil.

Tessiner Bergseen (***/T2/T3)
Unsere Wanderung zu den
Bergseen Tremorgio und
Leit oberhalb von RodiFiesso ist ein besonders faszinierender Ausflug für diejenigen,
die alpine Umgebungen lieben. Dank
einer Seilbahn gelangen wir innerhalb weniger Minuten aus dem Tal bis zum Lago Tremorgio, zum Ausgangspunkt unserer Tour. Der See,
der sich uns in seiner vollen Schönheit präsentiert, wird seit fast einem
Jahrhundert für die Energiegewinnung genutzt. Dem Ufer entlang erreichen wir den Wanderweg zur Alpe
Campolungo. Diese Hochebene ist
für ihre üppige Vegetation und ihren
Reichtum an Mineralien bekannt, die zahlreiche Fachleute und Forscher
anlocken. Beim weiteren Aufstieg in
Richtung des Bergsees Leit wird die
Landschaft felsiger. Seit 2016 befindet
sich im Gebiet des Campolungo ein
geotouristischer Wanderweg. Dem
Ufer des Tremorgio-Sees entlang und
hinauf zur Leit-Hütte vermitteln Informationstafeln interessante Einblicke in Geologie, Hydrologie, Mineralogie, Flora und Fauna der Region.
Der Weg zurück zur Bergstation der
Seilbahn führt über Gelände mit grossen Steinbrocken und einem wunderbaren Blick auf die Alpe Campolungo
zum Passo Vanit und dem Ostufer des
Lago Tremorgio entlang, bis wir unseren Ausgangspunkt erreichen.

Jurahöhenweg Teil 10 (****/T2) MIT Anmeldung
Die anspruchsvolle Wanderung beginnt in Môtiers,
dem Hauptort des Val de
Travers mit seinen über
2100 Einwohnern. Jean-Jacques Rousseau, ein berühmter Philosoph, lebte
von 1762 bis 1765 in Môtiers, bevor er
von den Einwohnern vertrieben wurde. Besonders bekannt ist der Ort auch
durch sein Absinth-Museum. Absinth,
auch als grüne Fee bekannt, war mehr
als 90 Jahre bis 2005 verboten. Wir
wandern weiter auf einem breiten
Waldweg tief in die Schlucht der Pouetta Raisse hinein. Pouetta ist die Dialektbezeichnung für hässlich, und wer
hier wandert, wird rasch verstehen, dass die Schlucht früher ein «gfürchiger» Ort war. Nach etwas mehr als
einer Stunde erreichen wir den ersten,
sehr schönen Wasserfall. Über viele
Treppenstufen gelangen wir zur engsten Stelle der Schlucht. Entlang dem
Bach Breuil geht unsere Tour dem
Chasseron entgegen. Auf dem Gipfel
des Chasseron erwartet uns bei schönem Wetter ein grandioser Rundblick
auf die Savoyer, Walliser und Berner
Alpen und bis zum Säntis. Im Sommer blüht auf diesen Weiden häufig
der gelbe Enzian, dessen Wurzeln in
der Schnapsbrennerei Verwendung
finden. Nach einem sanften Abstieg
kommen wir in Ste-Croix an.

Eventwanderung: Wander-Apps (*/T1) MIT Anmeldung
Auf einer Wanderung mit Ihrem Smartphone lernen Sie
die praktischen Hilfen, aber
auch die Grenzen beim Gebrauch von digitalen Karten und Wander-Apps kennen. Gleichzeitig tauchen
wir in die ungeahnten Möglichkeiten
ein, die Ihnen mobile Daten zum Verständnis der Landschaft und ihrer Entwicklung unterwegs liefern. Die Wanderung startet beim Bahnhof Horgen
Oberdorf. Die Route führt uns hinauf
auf den Horgenberg und durch den
Landforst-Wald, vorbei an geschützten
Feuchtgebieten hinunter zum Bahnhof Sihlwald. Für die Mittagspause
lassen wir uns bei einer romantischen Waldhütte nieder, die uns im Schlechtwetter-Fall auch als Regenunterstand
dient. Unterwegs lernen wir die unterschiedlichen Funktionen von WanderApps kennen: vom Planen einer Route
bis zur Hilfe beim Erklären des Bergpanoramas. Anschliessend ermöglichen
Ihnen praktische Geländeübungen, in
Kleingruppen das neu Gelernte anzuwenden und zu üben, sodass Sie sich
damit später auch alleine orientieren
können. Verteilt über den ganzen Tag
erfahren Sie zudem anhand der digitalen Karten von Bund und Kanton
viel Spannendes zu Themen wie Geologie, Moränenlandschaft, Wald- und
Naturschutz.